Was kostet eine CAI-Mitgliedschaft 2026?
Etwa €50–€60 für Erwachsene, weniger für Familienmitglieder und Unter-25-Jährige. Du kaufst sie über jede lokale CAI-Sektion; Roma, Milano und Bolzano sind für ausländische Wanderer besonders unkompliziert.
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Was dir die CAI-Mitgliedschaft in Dolomiten-Rifugi bringt, was sie 2026 kostet, wie du aus dem Ausland beitrittst und welche Gegenseitigkeitsrechte mit DAV, ÖAV und CAF gelten.
Aktualisiert: 2026-06-01 5 Min. Lesezeit
Der Club Alpino Italiano ist das Netzwerk, das die meisten Hochgebirgsrifugi auf den Alte Vie besitzt und betreibt. Eine CAI-Mitgliedskarte bringt dir Preisnachlass in jeder CAI-Hütte plus Gegenseitigkeitsrabatte in der halben Alpenwelt. Für die meisten Wanderer rechnet sich das innerhalb einer Reise.
Drei konkrete Vorteile, sortiert danach, wie viel Geld sie wert sind:
Eine normale Erwachsenenmitgliedschaft im CAI kostet je nach Sektion €50–€60. Familienmitglieder bekommen Rabatt, Unter-25-Jährige zahlen grob die Hälfte. Du kaufst sie über eine sezione (örtliche CAI-Sektion); irgendeine, du musst weder Italiener sein noch im Gebiet dieser Sektion wohnen.
Die meisten ausländischen Wanderer treten über eine tourismusfreundliche Sektion bei, die englische E-Mails beantwortet und die Karte ins Ausland verschickt. Sezione di Roma und Sezione di Milano reagieren beide gut. Schreib ihnen im März oder April mit Name, Geburtsdatum und Postadresse; sie schicken dir dann Bankdaten (manchmal auch PayPal). Die Karte kommt in 2–4 Wochen an.
Alternative: Geh an deinem ersten Tag in Italien persönlich ins CAI-Büro in Cortina, Bozen oder Belluno. Bar bezahlen, Karte am selben Tag bekommen. Das funktioniert, wenn du ohnehin einen Tag in der Stadt vor dem Trek hast.
Wenn du schon Mitglied im Deutschen Alpenverein (DAV), im Österreichischen Alpenverein (ÖAV / Alpenverein), im französischen Alpenclub (CAF), im slowenischen Alpenverein (PZS) oder im Schweizer SAC bist, bekommst du in italienischen Hütten bereits den CAI-Tarif; keine zusätzliche CAI-Mitgliedschaft nötig. Zeig deine Heimatskarte beim Check-in.
Das ist der günstigste Weg für Wanderer aus Deutschland, Österreich und dem UK (der British Mountaineering Council hat keine Gegenseitigkeitsrechte, aber die ÖAV-Sektion Britannia für UK-Mitglieder kostet etwa £65/Jahr und deckt Italien ab).
Tageswanderer mit Talhotel gewinnen fast nichts; der Rabatt greift nur in CAI-Rifugi. Wer auf einer einzelnen Tour weniger als 3 Nächte in CAI-Hütten verbringt, landet nach Mitgliedsbeitrag ungefähr bei null. Wer vor allem in privaten (nicht-CAI) Rifugi übernachtet, wie bei mehreren Hütten auf AV4, bekommt gar keinen Rabatt.
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Meine Route findenEtwa €50–€60 für Erwachsene, weniger für Familienmitglieder und Unter-25-Jährige. Du kaufst sie über jede lokale CAI-Sektion; Roma, Milano und Bolzano sind für ausländische Wanderer besonders unkompliziert.
Nein. Jede lokale CAI-Sektion kann ein ausländisches Mitglied aufnehmen. Mehrere Sektionen bearbeiten englischsprachige E-Mails und verschicken die Karte international in 2–4 Wochen.
Ja. DAV (Deutschland), ÖAV (Österreich), CAF (Frankreich), PZS (Slowenien) und SAC (Schweiz) haben Gegenseitigkeitsabkommen mit dem CAI; zeig deine Heimatskarte, um den Mitgliedertarif in CAI-Hütten zu bekommen.
Nach 3–4 Nächten in CAI-Rifugi. Eine 7-Nächte-Alta-Via spart dir grob €100–€140 auf der Bett-Rechnung, also zahlt sich der Beitrag von €50 auf einer einzigen Reise mehr als doppelt aus.
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